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Wenn Trauer den Sinn erschüttert

Wenn Trauer den Sinn erschüttert

Wenn ein Mensch schwer erkrankt oder stirbt, verändert sich nicht nur die äußere Wirklichkeit. Es gerät auch innerlich etwas aus dem Gleichgewicht. Viele Betroffene beschreiben nicht nur Schmerz, sondern Orientierungslosigkeit. Das Gefühl, dass nichts mehr Sinn ergibt.

Einsamkeit – zwischen gesellschaftlichen Bedingungen und persönlichem Erleben

Einsamkeit – zwischen gesellschaftlichen Bedingungen und persönlichem Erleben

Einsamkeit zeigt sich nicht nur im Alleinsein, sondern oft im Gefühl, innerlich nicht verbunden zu sein – mit anderen oder mit sich selbst. Sie kann in Umbruchsphasen, nach Verlusten oder in belastenden Beziehungssituationen besonders spürbar werden. In meiner Arbeit begegne ich diesem Thema regelmäßig und schaffe Räume, in denen Einsamkeit ernst genommen werden darf und neue Erfahrungen von Resonanz und Zugehörigkeit möglich werden.

Gut weitergehen statt neu anfangen

Gut weitergehen statt neu anfangen

Der Jahresbeginn fühlt sich für viele Menschen nicht wie ein Aufbruch an, sondern eher wie ein Übergang.
Nach den Feiertagen ist da oft weniger Energie als erwartet. Manchmal zeigen sich Müdigkeit, Ernüchterung oder eine leise Leere – begleitet von dem Gedanken: „Ich sollte eigentlich …“
Gerade der Jänner ist voll von Aufforderungen: neu starten, besser werden, sich verändern. Doch was, wenn genau das im Moment nicht passt?

„Ich fühle mich allein – und es ist nicht nur Einsamkeit“

„Ich fühle mich allein – und es ist nicht nur Einsamkeit“

Manchmal ist es schwer, in Worte zu fassen, was dieses Gefühl eigentlich ist.
Es ist nicht nur Stille im Raum. Es ist eine Stille in mir.
Ich funktioniere, ich bin da – aber ich fühle mich innerlich leer.
Unverbunden. Abgeschnitten.
Und oft auch: beschämt, dass ich mich so fühle.

Gerade Frauen in den Wechseljahren erleben diese Form der Einsamkeit besonders intensiv – selbst wenn sie beruflich engagiert sind, Freund:innen haben oder mit Familie leben. Denn was hier geschieht, ist mehr als ein Mangel an Sozialkontakten. Es ist eine emotionale Einsamkeit.

Wenn das Leben den Plan ändert – Wie wir in Krisen handlungsfähig bleiben

Wenn das Leben den Plan ändert – Wie wir in Krisen handlungsfähig bleiben

Es gibt Zeiten im Leben, da scheint nichts mehr zu passen. Ein vertrauter Lebensentwurf bricht plötzlich weg – sei es durch eine Krankheit, eine Trennung, den Verlust eines geliebten Menschen, berufliche Umbrüche oder einen inneren Wandel, der sich nicht mehr ignorieren lässt. Solche Lebensphasen fordern uns heraus. Sie verunsichern, werfen Fragen auf und lassen uns manchmal mit einem Gefühl von Ohnmacht oder Orientierungslosigkeit zurück.

© Angela Christoph 2025

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